Am Mittwoch, den 23. Juni 2004 bot sich dem
VRM (BVD) die
Möglichkeit, hautnah verschiedene Übungen des SEK (Spezialeinsatzkommando)
Süd-Hessen mitzuverfolgen.
Gestartet wurde an Bord eines Ausflugsschiffes in
Wiesbaden-Biebrich. Die Übungen des SEK zusammen mit der Wasserschutzpolizei
aus Wiesbaden und Frankfurt fanden auf dem Rhein bei Wiesbaden und Mainz, dem
Main im Bereich Bischofsheim / Gustavsburg und im Bereich der Main-Mündung statt.
Der Polizeipräsident für den Bereich
Westhessen Peter Frerichs begrüßte alle Beobachter an Bord der "Robert
Stolz" im
Namen der Gesellschaft Bürger und Polizei. Nach einer interessanten Vorstellung
der hessischen Wasserschutzpolizei und des SEK konnte ein Teil der
Übungsszenarien live mitverfolgt werden.
Ein stromaufwärts fahrendes Frachtschiff
wurde über Funk gefragt, ob es an der Übung teilnehmen würde. Da die Übung
bei fahrendem Schiff stattfinden sollte, gab der Kapitän sein Okay.
In mehreren flachen Motorboten wurden die SEK-Beamten in voller Montur (Overall, Weste, Helm) von hinten an das
Frachtschiff gefahren. Bei dem Wind und dem Wellengang, der am 23.6. auf dem
Rhein herrschte, keine einfache Angelegenheit!
Die kleinen Boote der Wasserschutzpolizei
fuhren rechts und links neben dem Frachter und hatten Berührung mit diesem. So
war es den SEK-Beamten möglich, sich relativ unbemerkt auf das Frachtschiff zu
begeben.
Für alle Zuschauer war es ein spannendes
Ereignis, das man nicht oft zu sehen bekommt.
Die Kräfte des Spezialeinsatzkommandos
übten das "Übersetzen" dreimal hintereinander: wegen der bestehenden
Verletzungsgefahr wurde die Übung nach dem 3. Durchgang unterbrochen, um das
geübte durchzusprechen.
Für die Zuschauer war die Übung somit
beendet. Die Fahrt mit der "Robert Stolz" wurde nun Stromabwärts
Richtung Rüdesheim fortgesetzt.
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